Diabetes und Hitze: 5 Tipps (+ 1)

Diabetes und Hitze: 5 Tipps (+ 1)
Im Sommer wird die Blutzuckerkontrolle etwas komplizierter, und dafür gibt es vier Hauptgründe.
Der erste ist die Dehydrierung. Bei großer Hitze schwitzen wir, um unsere Körpertemperatur zu regulieren, und verlieren dadurch viel Flüssigkeit; wenn wir nicht ausreichend trinken, um diese wieder aufzufüllen, steigt der Blutzuckerspiegel an.
Der zweite Grund hängt mit der Insulinanwendung zusammen. Um Wärme abzuleiten, weiten sich die oberflächlichen Blutgefäße: Spritzt man Insulin in dieses Gewebe, könnte der Körper das Medikament viel schneller als erwartet aufnehmen und so den Blutzuckerspiegel zu schnell senken.
Der dritte Punkt ist, dass man sich im Sommer in der Regel mehr bewegt, ein aktiveres Leben führt und daher die täglichen Insulindosen im Vergleich zum Winter niedriger sind.
Vierte und letzte Schwierigkeit: die Lagerung von Medikamenten und Hilfsmitteln. Insulin reagiert sehr empfindlich auf hohe Temperaturen und beginnt ab 30 °C, sich zu zersetzen, wodurch es an Wirksamkeit verliert, auch ohne dass sich Farbe oder Konsistenz verändern. Ebenso können direkte Sonneneinstrahlung und Schweiß die Messgeräte lahmlegen oder dazu führen, dass sich Pflaster ablösen. Aus diesem Grund ist es im Sommer ratsam, die Routine der Diabetesbehandlung ein wenig anzupassen.
Schauen wir uns an, wie.
1. Trinken Sie Wasser, bevor Sie Durst verspüren
Wir haben es bereits gesagt: Dehydrierung erhöht den Blutzuckerspiegel. Das Problem ist, dass das Durstgefühl zu spät oder nur sehr schwach auftritt, insbesondere bei älteren Menschen. Deshalb ist es im Sommer wichtig, regelmäßig zu trinken und dabei mehr als zwei Liter pro Tag anzustreben (die angemessene Menge variiert jedoch von Person zu Person; um festzustellen, ob Sie genug trinken, achten Sie auf die Farbe Ihres Urins: Ist er strohgelb, sind Sie ausreichend hydriert). Vor allem sollten Sie nicht warten, bis Sie Durst verspüren. Am besten ist es, gute Gewohnheiten zu entwickeln – zwei Gläser am Vormittag, zwei am Nachmittag und zwei zu jeder Hauptmahlzeit sind eine gute Möglichkeit, um sicherzustellen, dass man ausreichend trinkt. Zuckerhaltige Getränke und Alkohol sollten natürlich vermieden werden, da sie den Blutzuckerspiegel verschlechtern und die Dehydrierung verstärken.

2. Bewahren Sie Insulin und Geräte sicher auf
Um die Wirksamkeit des Insulins nicht zu beeinträchtigen, sollten Sie es vor übermäßiger Hitze und direktem Lichteinfall schützen. Wenn wir unterwegs sind, sollten wir es in Kühltaschen transportieren und darauf achten, dass es nicht in direkten Kontakt mit Eis kommt (auch das Einfrieren zerstört das Molekül). Die gleiche Sorgfalt gilt für die Geräte: Blutzuckermessgeräte, Sensoren und Insulinpumpen funktionieren nur innerhalb bestimmter Temperaturbereiche. Wenn sie beispielsweise im Auto in der Sonne liegen gelassen werden, können sie falsche Werte anzeigen oder ganz ausfallen. Vorsicht ist auch bei Flugreisen geboten, da die Temperatur im Frachtraum während des Fluges unter den Gefrierpunkt sinkt; daher müssen Insulin und Ersatzgeräte immer im Handgepäck aufbewahrt werden.
3. Es ist besser, den Blutzucker häufiger zu kontrollieren
Bei heißem Wetter kann der Blutzuckerverlauf instabil und unvorhersehbar werden. Wenn Sie keine Sensoren verwenden, können Sie unangenehme Überraschungen vermeiden, indem Sie Ihren Blutzucker häufiger als gewöhnlich messen – insbesondere bei Aktivitäten im Freien, im Urlaub (wo sich die Tagesabläufe und Mahlzeiten von den gewohnten unterscheiden) oder bei ungewöhnlicher Müdigkeit, die fälschlicherweise als einfache „Hitzemüdigkeit“ interpretiert werden könnte, in Wirklichkeit aber eine Unterzuckerung verbirgt. Kurz gesagt: Eine Messung mehr ist besser als eine weniger. Ein weiterer Tipp: Bei der Verwendung des Blutzuckermessgeräts ist es wichtig, die Hände vor dem Einstich in die Fingerspitze gründlich zu waschen und abzutrocknen. Schweiß oder Restwasser können den Blutstropfen nämlich verdünnen oder verunreinigen und so zu verfälschten Werten führen.

4. Occhio ai tempi di iniezione e all’attività fisica
Se si usa l'insulina ai pasti, bisogna tenere conto che con il caldo il corpo la assorbirà più velocemente a causa della dilatazione dei vasi sanguigni superficiali. Questo significa che, se ci si inietta l’insulina e poi si fa subito una nuotata o una camminata sotto il sole, il rischio di un calo ipoglicemico è più alto. Quello che consigliamo di fare è rivolgersi al proprio diabetologo per rivedere i dosaggi e i tempi di somministrazione, ed evitare l'attività fisica nelle ore più calde della giornata.
5. Pass auf, dass du dir keinen Sonnenbrand holst (auch nicht an den Füßen!)
Sonnenbrand ist eine Entzündung, und wie alle körperlichen Belastungen veranlasst er den Körper, Hormone (zum Beispiel Cortisol) auszuschütten, die eine vorübergehende Insulinresistenz hervorrufen und somit den Blutzuckerspiegel erhöhen. Schon der Schmerz selbst trägt erheblich zum Anstieg des Blutzuckerspiegels bei. Deshalb ist es so wichtig, jedes Mal, wenn man das Haus verlässt, Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50+) zu verwenden und diese regelmäßig erneut aufzutragen, wenn man sich längere Zeit im Freien aufhält. Zudem sind bei Menschen mit diabetischer Neuropathie die Extremitäten weniger empfindlich, sodass sie die Signale, die der Körper aussendet, um uns mitzuteilen, dass etwas nicht stimmt, möglicherweise nicht wahrnehmen: In solchen Fällen kann das Barfußlaufen auf heißem Sand oder am Rand eines heißen Schwimmbeckens zu schweren Verbrennungen an den Fußsohlen führen, auch ohne dass die betroffene Person dies sofort bemerkt. Diese Verbrennungen können zu Geschwüren und Infektionen führen, die sich als schwer zu behandeln erweisen können. Seid also vorsichtig in der Sonne und achtet darauf, wo ihr eure Füße hinstellt!
Der Extra-Tipp: Sommerliche Speisen täuschen manchmal
Das kennen wir alle: Wenn der Blutzuckerspiegel sinkt, denken wir, dass ein leckeres Eis genau das Richtige für uns wäre. Aber das ist nicht immer der Fall. Die im Eis (wie auch in Schokolade) enthaltenen Fette verlangsamen die Magenentleerung und die Aufnahme von Zucker. Es ist daher besser, die sogenannte „15er-Regel“ anzuwenden: Nehmen Sie 15 Gramm einfache und schnell verfügbare Kohlenhydrate wie Zucker, Fruchtsaft oder Glukosetütchen zu sich und messen Sie den Blutzucker nach 15 Minuten erneut. Neben Eis denkt man beim Sommer auch an die köstlichen Früchte, die diese Jahreszeit begleiten. Genügend Obst zu essen ist immer ein guter Rat, aber wir dürfen nicht vergessen, dass nicht alle Obstsorten gleich sind: Insbesondere Sommerobst ist nicht nur verlockend, sondern auch ziemlich zuckerhaltig (man denke an Wassermelone, Melone, Feigen, Trauben…). Es handelt sich zwar um durstlöschende und vitaminreiche Früchte, aber sie haben auch einen hohen glykämischen Index und lassen sich leicht in großen Mengen verzehren – genießen Sie sie also natürlich, aber übertreiben Sie es nicht mit den Portionsgrößen.